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Lohnnebenkostensatz

Der Lohnnebenkostensatz zeigt, wie hoch die Lohnnebenkosten im Verhältnis zur tatsächlich geleisteten Arbeitszeit sind. Er wird berechnet, indem die bezahlte Zeit (z. B. inklusive Urlaub und Feiertagen) durch die Anwesenheitszeit geteilt wird. Damit lässt sich der Anteil der Lohnnebenkosten an den gesamten Lohnaufwendungen bestimmen. (vgl. Schaffhauser-Linzatti 2023, S. 347 f.)


Beispiel: Eine Mitarbeiterin ist im Jahr insgesamt für 1.900 Stunden anwesend, erhält aber 2.200 Stunden bezahlt – inklusive Urlaub, Feiertagen und Krankenstand. Der Lohnnebenkostensatz ergibt sich aus 2.200 : 1.900. Das bedeutet, dass die Lohnnebenkosten im Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitszeit deutlich höher liegen und bei der Kalkulation berücksichtigt werden müssen.


Schaffhauser-Linzatti, M. (2023): Rechnungswesen Schritt für Schritt. Mit Lösungen für die Rechenbeispiele. 5. Auflage. Wien: Facultas

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