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Lohmann-Ruchti-Effekt

11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Der Lohmann-Ruchti-Effekt beschreibt einen Effekt der Innenfinanzierung, bei dem durch die Rückführung der Abschreibungsbeträge neue Investitionen finanziert werden können. Dadurch kann ein Unternehmen seine Kapazität erweitern, ohne zusätzliches Kapital aufnehmen zu müssen. Voraussetzung ist, dass die Abschreibungen tatsächlich als liquide Mittel zur Verfügung stehen und wieder investiert werden. (vgl. Schneck 2018, S. 623 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen besitzt eine Maschine für 4.000 €, die jährlich mit 1.000 € abgeschrieben wird. Werden die angesammelten Abschreibungsbeträge jeweils für den Kauf weiterer Maschinen verwendet, kann das Unternehmen nach und nach seinen Maschinenbestand erhöhen. Dadurch steigt die Produktionskapazität, ohne dass zusätzliches Eigenkapital oder Fremdkapital erforderlich ist.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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