Liquidität 2. Grades
Die Liquidität 2. Grades bezeichnet das Verhältnis der kurzfristig verfügbaren Vermögenswerte eines Unternehmens (liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie zeigt, inwieweit ein Unternehmen seine innerhalb eines Jahres fälligen Zahlungsverpflichtungen durch sofort verfügbare Mittel und kurzfristig einziehbare Forderungen decken kann. (vgl. Roos 2024, S. 401)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über liquide Mittel in Höhe von 40.000 € und kurzfristige Forderungen von 60.000 €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 80.000 €. Die Liquidität 2. Grades beträgt damit 125 %. Das Unternehmen kann seine kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig decken und hat darüber hinaus noch einen Liquiditätspuffer.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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