Liquidität 3. Grades
- Andreas Armster

- 8. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Die Liquidität 3. Grades beschreibt das Verhältnis des gesamten Umlaufvermögens eines Unternehmens zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie zeigt, in welchem Umfang ein Unternehmen seine kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen durch alle kurzfristig gebundenen Vermögenswerte decken kann und gibt damit einen umfassenden Überblick über die Liquiditätssituation. (vgl. Roos 2024, S. 401)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über 20.000 € liquide Mittel, 30.000 € Forderungen und 50.000 € Vorräte. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 80.000 €. Die Liquidität 3. Grades beträgt damit 125 %. Das bedeutet, dass das gesamte Umlaufvermögen ausreicht, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig zu decken.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



Kommentare