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Liquidationswertverfahren

Das Liquidationswertverfahren ist ein Einzelbewertungsverfahren, bei dem der Unternehmenswert unter der Annahme der Auflösung des Unternehmens ermittelt wird, indem alle Vermögensgegenstände einzeln zu ihren realisierbaren Verkaufserlösen bewertet und davon Schulden sowie Liquidationskosten abgezogen werden; der so ermittelte Liquidationswert stellt zugleich die wirtschaftliche Wertuntergrenze eines Unternehmens dar. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 240 f.)


Beispiel: Ein Produktionsunternehmen stellt den Betrieb ein und verkauft Maschinen, Grundstücke und Vorräte für insgesamt 2 Mio. Euro; nach Abzug von Bankschulden in Höhe von 1,4 Mio. Euro sowie Liquidationskosten von 0,2 Mio. Euro ergibt sich ein Liquidationswert von 0,4 Mio. Euro.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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