Liquidationsergebnis
Das Liquidationsergebnis umfasst jene Erfolgsbestandteile, die aus außerordentlichen, unregelmäßigen oder periodenfremden Vorgängen sowie aus der Veräußerung oder Abwicklung von Vermögensgegenständen stammen und nicht dem laufenden, ordentlichen Geschäftsbetrieb zuzurechnen sind. Es besitzt wegen seines einmaligen Charakters nur eine geringe Aussagekraft für die zukünftige Ertragskraft, kann den Periodenerfolg jedoch erheblich beeinflussen. (vgl. Roos 2024, S. 420 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen verkauft im Rahmen einer Betriebsschließung eine Maschine für 300.000 €, deren Buchwert noch 200.000 € beträgt. Der daraus entstehende Gewinn von 100.000 € zählt zum Liquidationsergebnis, da er nicht aus der laufenden Geschäftstätigkeit stammt, sondern aus der Verwertung von Vermögensgegenständen.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag




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