Linearer Gesamtkostenverlauf
- Andreas Armster

- 5. Sept. 2025
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Ein linearer Gesamtkostenverlauf beschreibt die Entwicklung der Gesamtkosten in Abhängigkeit vom Beschäftigungsgrad, wenn fixe Kosten und proportionale variable Kosten vorliegen. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 67 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat fixe Kosten von 20.000 € pro Periode und 50 € variable Kosten je produzierter Einheit. Die Gesamtkostenfunktion lautet daher K = 20.000 € + 50X. Produziert das Unternehmen zum Beispiel 1.000 Einheiten, ergeben sich Gesamtkosten von 70.000 €. Die Stückkosten betragen dann 70 €, wovon 20 € auf die fixen und 50 € auf die variablen Kosten entfallen. Mit steigender Produktion sinken die fixen Stückkosten weiter, während die variablen Stückkosten konstant bleiben. Die Grenzkosten sind in jedem Fall
50 €, da jede zusätzliche Einheit genau diesen Betrag an variablen Kosten verursacht.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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