Lindahl-Modell
- Andreas Armster

- 18. Juni
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Das Lindahl-Modell ist ein finanzwissenschaftliches Modell zur Bestimmung der optimalen Bereitstellung öffentlicher Güter. Es geht davon aus, dass jeder Bürger entsprechend seines individuellen Nutzens einen Anteil an den Kosten trägt, bis ein Gleichgewicht (Lindahl-Gleichgewicht) erreicht ist. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 136)
Beispiel: Zwei Bürger bewerten den Nutzen eines öffentlichen Parks unterschiedlich. Der eine ist bereit, 70 % der Kosten zu tragen, der andere 30 %. Stimmen diese Kostenanteile mit ihren Nutzenvorstellungen überein, ist das Lindahl-Gleichgewicht erreicht.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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