LIBOR
LIBOR (London Interbank Offered Rate) war ein Referenzzinssatz für den internationalen Geldmarkt, der die Zinssätze für kurzfristige Kredite zwischen Banken abbildete. Er diente unter anderem als Grundlage für die Berechnung von Zinsen bei Finanzverträgen und Zinsvereinbarungen. (vgl. Schneck 2018, S. 623 ff.)
Beispiel: Ein Kreditvertrag sieht einen variablen Zinssatz von LIBOR + 2 % vor. Beträgt der zugrunde liegende LIBOR beispielsweise 3 %, muss der Kreditnehmer insgesamt 5 % Zinsen zahlen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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