Leveraged Buy-Out
Ein Leveraged Buy-Out (LBO) ist eine Buy-out-Finanzierung, bei der der Kauf eines Unternehmens überwiegend mit Fremdkapital finanziert wird. Das Ziel ist, die Eigenkapitalrendite durch den Einsatz von Schulden zu hebeln (Leverage-Effekt), während die Rückzahlung des Kredits aus den Gewinnen des erworbenen Unternehmens erfolgt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 298 ff.)
Beispiel: Ein Private-Equity-Investor kauft eine mittelgroße Maschinenbaufirma. 70 % des Kaufpreises werden über Bankkredite finanziert, nur 30 % aus Eigenkapital. Die Kredite werden später aus den Gewinnen der Firma getilgt.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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