Leistungsvolumenquote
Die Leistungsvolumenquote zeigt, welchen Anteil das zinstragende Kundengeschäft – also vor allem Kredite und Kundeneinlagen – an der durchschnittlichen Bilanzsumme einer Bank ausmacht. Damit gibt sie an, wie stark das Kundengeschäft zur Erzielung der Zinsmarge beiträgt. Eine hohe Quote deutet darauf hin, dass der Bank viele Kundenmittel zur Verfügung stehen, während eine niedrige Quote auf ein geringeres Kundengeschäft hinweist.
Beispiel: Hat eine Bank ein Leistungsvolumen von 22.262,8 Mio. € und eine durchschnittliche Bilanzsumme von 21.039,4 Mio. €, ergibt sich eine Leistungsvolumenquote von rund 106 %. Das bedeutet, dass das gesamte zinstragende Kundengeschäft die Bilanzsumme leicht übersteigt und somit eine solide Grundlage zur Erzielung von Zinserträgen bietet.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler




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