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Leader-Member-Exchange-Theorie

Die Leader-Member-Exchange-Theorie (LMX) beschreibt, dass Führungskräfte zu ihren Mitarbeitenden qualitativ unterschiedliche Beziehungen aufbauen. Einige Beschäftigte (In-Group) erhalten mehr Vertrauen, Aufmerksamkeit und Ressourcen, während andere (Out-Group) nur eine standardisierte Beziehung erfahren. Die Qualität dieser Beziehung beeinflusst maßgeblich Motivation, Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 344 ff.)


Beispiel: Ein Teamleiter arbeitet eng mit Selina zusammen, gibt ihr anspruchsvolle Aufgaben und bezieht sie in Entscheidungen ein (In-Group). Markus hingegen erhält nur Routineaufgaben und wenig Rückmeldung (Out-Group). Dadurch fühlt sich Selina stärker eingebunden und motiviert als Markus.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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