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Latente Steuern

Latente Steuern entstehen, wenn sich die Wertansätze in der Unternehmensbilanz und der Steuerbilanz unterscheiden. Diese Differenzen führen dazu, dass sich die steuerliche Belastung erst in zukünftigen Perioden ausgleicht. Je nach Wirkung unterscheidet man aktive latente Steuern (zukünftige Steuerentlastung) und passive latente Steuern (zukünftige Steuerbelastung). Sie sorgen dafür, dass Aufwand und Ertrag periodengerecht ausgewiesen werden. (vgl. Schaffhauser-Linzatti 2023, S. 262)


Beispiel: Ein Unternehmen schreibt eine Maschine in der Unternehmensbilanz über fünf Jahre ab, in der Steuerbilanz jedoch über drei Jahre. Dadurch entsteht zunächst ein höherer steuerlicher Aufwand und damit eine geringere Steuerzahlung. Dieser Vorteil kehrt sich in den Folgejahren um, weil dann die steuerlichen Abschreibungen geringer ausfallen. Die Differenz zwischen beiden Abschreibungsverläufen führt zu passiven latenten Steuern, da das Unternehmen in Zukunft mehr Steuern zahlen muss, sobald sich die Bewertungsunterschiede abbauen.


Schaffhauser-Linzatti, M. (2023): Rechnungswesen Schritt für Schritt. Mit Lösungen für die Rechenbeispiele. 5. Auflage. Wien: Facultas

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