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Langfristige Verbindlichkeitsstruktur

Die langfristige Verbindlichkeitsstruktur bezeichnet den Anteil der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren an den gesamten Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Sie dient der Beurteilung der finanziellen Stabilität: Je höher der Anteil langfristiger Verbindlichkeiten ist, desto geringer ist der kurzfristige Liquiditätsabfluss und desto stabiler gilt die Finanzlage des Unternehmens. (vgl. Roos 2024, S. 390 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat gesamte Verbindlichkeiten von 1.000.000 €. Davon entfallen 600.000 € auf langfristige Bankdarlehen mit einer Laufzeit von über fünf Jahren. Die langfristige Verbindlichkeitsstruktur beträgt somit 60 %. Das bedeutet, dass ein Großteil der Schulden nicht kurzfristig zurückgezahlt werden muss, was auf eine vergleichsweise stabile Finanzlage hindeutet.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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