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Langfristige Verbindlichkeitsstruktur

8. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die langfristige Verbindlichkeitsstruktur bezeichnet den Anteil der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren an den gesamten Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Sie dient der Beurteilung der finanziellen Stabilität: Je höher der Anteil langfristiger Verbindlichkeiten ist, desto geringer ist der kurzfristige Liquiditätsabfluss und desto stabiler gilt die Finanzlage des Unternehmens. (vgl. Roos 2024, S. 390 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat gesamte Verbindlichkeiten von 1.000.000 €. Davon entfallen 600.000 € auf langfristige Bankdarlehen mit einer Laufzeit von über fünf Jahren. Die langfristige Verbindlichkeitsstruktur beträgt somit 60 %. Das bedeutet, dass ein Großteil der Schulden nicht kurzfristig zurückgezahlt werden muss, was auf eine vergleichsweise stabile Finanzlage hindeutet.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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