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Lagging-Strategie

Die Lagging-Strategie ist eine Form der marktorientierten Grundentgeltfindung, bei der das Unternehmen bewusst unter dem marktüblichen Vergütungsniveau zahlt. Trotz Kenntnis der Marktpreise wird die Bezahlung aus strategischen Gründen (z. B. Kostenführerschaft oder wirtschaftlicher Lage) niedriger angesetzt. Sie kann sicherheitsorientiert oder leistungsorientiert ausgestaltet sein und wird häufig in jungen Unternehmen oder im öffentlichen Dienst angewendet. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 435 ff.)


Beispiel: Ein Start-up zahlt seinen Mitarbeitenden ein Gehalt unter dem Branchendurchschnitt, bietet dafür aber Gewinnbeteiligungen oder langfristige Entwicklungsperspektiven an. So spart es kurzfristig Kosten, hofft aber, gute Mitarbeitende durch Zukunftsaussichten zu motivieren.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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