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Kurzfristige Verbindlichkeitsstruktur

Die kurzfristige Verbindlichkeitsstruktur gibt den Anteil der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr an den gesamten Verbindlichkeiten an. Sie zeigt, in welchem Umfang ein Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr mit Liquiditätsabflüssen rechnen muss und ist damit ein zentraler Indikator für die kurzfristige finanzielle Stabilität und das Liquiditätsrisiko. (vgl. Roos 2024, S. 390 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen hat zum Bilanzstichtag Gesamtverbindlichkeiten von 1.000.000 €. Davon sind 400.000 € innerhalb eines Jahres fällig. Die kurzfristige Verbindlichkeitsstruktur beträgt somit 40 %. Das bedeutet, dass 40 % der Schulden kurzfristig zurückgezahlt werden müssen, was einen entsprechend hohen Liquiditätsbedarf im nächsten Jahr anzeigt.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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