Kugellager
Das Kugellager ist eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler in einem Innenkreis und einem Außenkreis einander gegenüberstehen oder gegenübersitzen und sich in wechselnden Zweiergruppen über eine vorgegebene Fragestellung austauschen. Nach einer festgelegten Zeit wechselt der Außenkreis weiter, sodass neue Gesprächspartner entstehen. Dadurch können Wissen wiederholt, verschiedene Sichtweisen ausgetauscht und Lerninhalte vertieft werden. (vgl. Thömmes 2026, S. 77)
Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht zum Thema „Marketing“ erhalten die Schülerinnen und Schüler die Frage: „Welche Maßnahmen kann ein Unternehmen nutzen, um ein neues Produkt bekannt zu machen?“ Sie tauschen sich zunächst mit ihrer Gesprächspartnerin oder ihrem Gesprächspartner aus. Nach einigen Minuten wechselt der Außenkreis, und die Schülerinnen und Schüler besprechen die Frage mit einer neuen Person. Dabei ergänzen sie ihre bisherigen Ideen um neue Aspekte.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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