Kostenspaltung
- Andreas Armster

- 16. Apr.
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Die Kostenspaltung ist die Aufteilung der Gesamtkosten in fixe und variable Bestandteile, abhängig davon, wie sich die Kosten bei Veränderungen der Beschäftigung (z. B. Produktionsmenge) verhalten. Variable Kosten ändern sich mit der Ausbringung (z. B. Materialkosten), während fixe Kosten unabhängig von der Beschäftigung anfallen (z. B. Miete). Diese Aufteilung erfolgt für jede Kostenart und Kostenstelle einzeln und kann entweder analytisch (planmäßig, z. B. durch technische Analysen) oder statistisch (z. B. anhand vergangener Daten) durchgeführt werden. Ziel der Kostenspaltung ist es, das Kostenverhalten transparent zu machen und eine Grundlage für Entscheidungen, Planung und die Deckungsbeitragsrechnung zu schaffen. (vgl. Schmidt 2022, S. 174 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat monatliche Gesamtkosten von 10.000 € bei einer Produktion von 1.000 Stück. Durch Analyse stellt sich heraus, dass davon 4.000 € fixe Kosten (z. B. Miete) sind und 6.000 € variable Kosten. Das bedeutet: Die variablen Kosten betragen 6 € pro Stück, während die fixen Kosten unabhängig von der Menge konstant bei 4.000 € bleiben. Wenn die Produktion auf 2.000 Stück steigt, erhöhen sich die variablen Kosten auf 12.000 €, die fixen Kosten bleiben gleich.
Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer



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