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Kostenregulierung

Kostenregulierung ist ein Regulierungsverfahren, bei dem die zulässigen Netzentgelte eines Netzbetreibers auf Basis seiner anerkannten, betriebsnotwendigen Kosten festgelegt werden. Ziel ist es, eine sichere Netzfinanzierung zu ermöglichen und gleichzeitig zu verhindern, dass Netzbetreiber aufgrund ihres natürlichen Monopols überhöhte Entgelte verlangen. (vgl. Linnemann 2024, S. 87 ff.)


Beispiel: Ein Netzbetreiber gibt an, dass ihn Betrieb und Wartung seines Stromnetzes 10 Mio. € pro Jahr kosten. Die Regulierungsbehörde erkennt diese Kosten als notwendig an und erlaubt ihm, über die Netzentgelte genau diese 10 Mio. € (inkl. zulässiger Verzinsung) von den Stromkunden einzunehmen; nicht mehr.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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