Kostenhebel beim Zinsüberschuss
Der Kostenhebel beim Zinsüberschuss zeigt, wie stark prozentuale Veränderungen des Zinsüberschusses (bei konstanten Kosten) den Reingewinn einer Bank beeinflussen. Er wird berechnet, indem die Bruttozinsspanne durch die Reingewinnspanne geteilt wird. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 96 ff.)
Beispiel: Liegt die Bruttozinsspanne bei 2,28 % und die Reingewinnspanne bei 0,90 %, beträgt der Hebel etwa 2,53. Das bedeutet, dass ein 1 %iger Anstieg des Zinsüberschusses bei unveränderten Kosten zu einem etwa 2,53 %igen Anstieg des Reingewinns führt.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler




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