Kostenhebel beim Bruttoertrag
- Andreas Armster

- 9. Dez. 2025
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Der Kostenhebel beim Bruttoertrag zeigt, wie stark prozentuale Veränderungen des Zinsüberschusses und Provisionsüberschusses (bei konstanten Kosten) den Reingewinn einer Bank beeinflussen. Er wird berechnet, indem die Bruttoertragsspanne durch die Reingewinnspanne geteilt wird. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 97)
Beispiel: Beträgt die Bruttoertragsspanne 2,99 % und die Reingewinnspanne 0,90 %, ergibt sich ein Hebel von etwa 3,32. Das bedeutet, dass ein 1 %iger Anstieg des Bruttoertrags zu einem etwa 3,32 %igen Anstieg des Reingewinns führt, wenn die Kosten unverändert bleiben.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler



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