Kostenelastizität
Die Kostenelastizität (Elastizitätsgrad, ε) gibt an, um wieviel Prozent sich die Kosten ändern, wenn sich die Beschäftigung um 1 % verändert. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 53 f.)
Beispiel: Wenn ein Unternehmen seine Produktion von 100 auf 110 Stück erhöht (also um 10 %), steigen die variablen Kosten von 1.000 € auf 1.150 € (also um 15 %). Die Kostenelastizität beträgt damit ε = 15 % / 10 % = 1,5. Das bedeutet, die Kosten reagieren überproportional auf die Beschäftigungsänderung – es liegt also ein progressiver Kostenverlauf vor.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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