top of page
Affiliate.png

Kosteneinflussgrößen

29. Sept.
1 Min. Lesezeit

Kosteneinflussgrößen (auch Kostenbestimmungsgrößen, Kostenfaktoren oder Kostenbestimmungsfaktoren) sind die Bestimmungsfaktoren für die Kostenhöhe eines Betriebs innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Ihre Kenntnis ermöglicht die Beschreibung, Erklärung und Prognose von Kosten sowie die gezielte Gestaltung der Kostensphäre. Zu den von Gutenberg unterschiedenen Hauptkosteneinflussgrößen gehören Beschäftigung, Faktorqualitäten, Faktorpreise, Betriebsgröße und Fertigungsprogramm. Kostenfunktionen beschreiben den quantitativen Zusammenhang zwischen Kosteneinflussgrößen und Kostenhöhe. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 140)


Beispiel: Ein Unternehmen produziert 10.000 Stück eines Produkts. Steigt die Beschäftigung auf 15.000 Stück, erhöhen sich bei ansonsten gleichen Bedingungen die variablen Kosten. Auch ein Anstieg des Materialpreises von 5 € auf 6 € je Stück beeinflusst die Kostenhöhe. Beschäftigung und Faktorpreis sind damit Kosteneinflussgrößen.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

Kommentare


bottom of page