Kosten-Nutzen-Matrix
Die Kosten-Nutzen-Matrix ist ein Instrument zur Unterstützung unternehmerischer Entscheidungen, bei dem das quantitative Kriterium der Kosten dem qualitativen Kriterium des Nutzens gegenübergestellt wird. Dabei können sowohl monetäre Grenzen, beispielsweise ein verfügbares Budget, als auch qualitative Anforderungen an den Nutzen berücksichtigt werden. Die verschiedenen Entscheidungsalternativen werden anschließend anhand ihrer Position innerhalb des Entscheidungsraums eingeordnet. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 142)
Beispiel: Ein Unternehmen vergleicht drei Softwarelösungen. Das verfügbare Budget beträgt 50.000 €. Lösung A kostet 30.000 € und bietet einen hohen Nutzen, Lösung B kostet 45.000 € und bietet einen sehr hohen Nutzen, Lösung C kostet 60.000 € und bietet ebenfalls einen sehr hohen Nutzen. In der Kosten-Nutzen-Matrix werden die Alternativen anhand ihrer Kosten und ihres Nutzens dargestellt und unter Berücksichtigung der Budgetgrenze eingeordnet.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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