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Korollarien

17. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Korollarien sind formale Strukturelemente in Kellys Theorie der psychologischen Konstrukte. Sie dienen dazu, die Organisation, Anwendung und Prüfung von Konstrukten systematisch zu analysieren, z. B. in der Forschung zu Rollen, Stimmungen oder Verhalten. Durch Korollarien lassen sich Rückschlüsse auf individuelles Handeln und die Weiterentwicklung von Konstrukten ziehen. (vgl. Kron/Jürgens/Standop 2024, S. 102)


Beispiel: Eine Lehrkraft wird mithilfe von Korollarien untersucht, um zu verstehen, wie sie ihre Rolle als Klassenlehrkraft konstruiert. Die Ergebnisse zeigen, welche Annahmen und Bewertungen ihr Handeln leiten, und ermöglichen gezielte Interventionen zur Verbesserung des Unterrichts und zur Weiterentwicklung ihrer Konstrukte.


Kron, F. W.; Jürgens, E.; Standop, J. (2024): Grundwissen Didaktik. 7. Auflage. München: Ernst Reinhardt

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