Koordination
Koordination ist die Abstimmung von Einzelaktivitäten, um die durch Arbeitsteilung entstandenen Teilaufgaben zu einer gemeinsamen Gesamtaufgabe zusammenzuführen. Sie wird umso wichtiger, je stärker die Arbeitsteilung und Spezialisierung ist, da dadurch mehr Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben entstehen. Koordination kann dabei entweder durch Selbstkoordination erfolgen, wenn die Beteiligten ihre Aktivitäten eigenständig abstimmen, oder durch Fremdkoordination, wenn die Abstimmung von außen vorgegeben wird. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 284 ff.)
Beispiel: Produktion eines Autos in einem Automobilwerk: Die Karosserie wird von einem Team gefertigt, der Motor von einem anderen, und die Lackierung von einem dritten Team übernommen. Damit am Ende ein fertiges Auto entsteht, müssen diese Teilaufgaben genau aufeinander abgestimmt werden. Die Teams stimmen sich selbst in Meetings ab (Selbstkoordination), während der Produktionsleiter den Gesamtablauf plant und kontrolliert, um sicherzustellen, dass alle Arbeitsschritte rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge erfolgen (Fremdkoordination).
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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