Konzernbilanzrichtlinie
Die Konzernbilanzrichtlinie (Siebte EU-Richtlinie) war eine Richtlinie zur Harmonisierung der Vorschriften über die Konzernrechnungslegung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Sie ergänzte die Vierte EU-Richtlinie, die sich auf die Rechnungslegung von Einzelunternehmen bzw. Einzelabschlüsse bezog. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 136)
Beispiel: Ein Konzern mit Tochterunternehmen in Deutschland und Frankreich muss seinen Konzernabschluss nach den jeweils umgesetzten europäischen Rechnungslegungsvorschriften erstellen. Die Konzernbilanzrichtlinie sollte dabei für eine einheitlichere Konzernrechnungslegung innerhalb der EU sorgen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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