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Konventionelle Klassenarbeit

22. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Eine konventionelle Klassenarbeit ist ein schriftlicher Test, bei dem Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus einem klar abgegrenzten Lehrstoffgebiet bearbeiten, um den Wissensstand zu prüfen. Sie dient sowohl der Leistungsbewertung als auch der Diagnostik von Wissenslücken und Lernrückständen, wenn die Aufgaben sorgfältig konstruiert, Fehler systematisch erfasst und korrigiert sowie die Ergebnisse gezielt für Fördermaßnahmen genutzt werden. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 114 f.)


Beispiel: In einer 7. Klasse schreibt die Lehrerin eine Mathematik-Klassenarbeit über Bruchrechnungen. Alina erreicht 12 von 20 Punkten. Anhand der Aufgabenanalyse stellt die Lehrerin fest, dass sie vor allem bei der Addition und Subtraktion von ungleichnamigen Brüchen Schwierigkeiten hat. Sie nutzt dieses Ergebnis, um gezielt Übungsaufgaben zu diesen Themen zu geben und Alina in den nächsten Wochen individuell zu fördern.


Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich

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