Kontextuelle Ambidextrie
Kontextuelle Ambidextrie bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, innerhalb derselben organisatorischen Einheit gleichzeitig explorative (innovative) und exploitative (effiziente) Tätigkeiten zu ermöglichen. Dies geschieht durch geeignete Führungsstile, Werte und Strukturen, die individuelles Umschalten zwischen beiden Anforderungen fördern. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 78)
Beispiel: Bei Google dürfen Mitarbeitende bis zu 20 % ihrer Arbeitszeit für eigene, innovative Projekte nutzen, während sie gleichzeitig ihre regulären Aufgaben effizient erledigen. So wird Innovation innerhalb des bestehenden Arbeitskontexts gefördert.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg




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