Kontextualisierungshinweise
- Andreas Armster

- 11. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Kontextualisierungshinweise sind sprachliche, paraverbale und nonverbale Signale wie Lachen, Pausen, Betonung oder Sprachwechsel, die in Gesprächen zeigen, wie eine Äußerung gemeint ist und welche Beziehung zwischen den Gesprächspartnern besteht. Sie helfen dabei, den Kontext einer Interaktion mit herzustellen und zu interpretieren. (vgl. Horstmann/Settinieri/Freitag 2020, S. 39)
Beispiel: Ein ironisch gesagtes „Na toll…“ mit Augenrollen und Seufzen. Obwohl die Worte positiv klingen, zeigen Tonfall und Körpersprache, dass eigentlich Unzufriedenheit gemeint ist.
Horstmann, S.; Settinieri, J.; Freitag, D. (2020): Einführung in die Linguistik für DaF/DaZ. Paderborn: Ferdinand Schöningh



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