top of page
Affiliate.png

Konsumexternalität

15. Feb.
1 Min. Lesezeit

Eine Konsumexternalität liegt vor, wenn der Konsum eines Gutes den Nutzen oder Schaden unbeteiligter Dritter beeinflusst, ohne dass dieser Effekt im Marktpreis berücksichtigt wird. Dadurch fällt der private Konsum aus gesamtwirtschaftlicher Sicht zu hoch (bei negativen) oder zu niedrig (bei positiven) aus. (vgl. Roth 2021, S. 171 ff.)


Beispiel: Jemand hört in einer Mietwohnung sehr laut Musik. Der Musikhörer hat selbst Nutzen vom Konsum, die Nachbarn fühlen sich jedoch gestört. Diese Lärmbelästigung ist eine negative Konsumexternalität, weil sie bei der Konsumentscheidung nicht berücksichtigt wird.


Roth, S. J. (2021): VWL für Einsteiger. 6. Auflage. München: UVK Verlag

Kommentare


bottom of page