Konstantes Eigenkapital
- Andreas Armster

- 5. Feb.
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Konstantes Eigenkapital bezeichnet eine Darstellungsform des Eigenkapitals, bei der der Kapitalkonto-Bestand grundsätzlich unverändert bleibt und nicht durch laufende Gewinne, Verluste, Einlagen oder Entnahmen beeinflusst wird. Es dient vor allem der Bindung von Haftungsvermögen in der gesetzlich, satzungsmäßig oder gesellschaftsvertraglich festgelegten Höhe und ist typisch für Kapitalgesellschaften (z. B. gezeichnetes Kapital). (vgl. Roos 2024, S. 275 f.)
Beispiel: Eine GmbH verfügt über ein gezeichnetes Kapital von 25.000 €. Erzielt die GmbH im Geschäftsjahr einen Gewinn von 10.000 €, bleibt das konstante Eigenkapital (gezeichnetes Kapital) unverändert bei 25.000 €. Der Gewinn wird stattdessen als Gewinnrücklage oder Gewinnvortrag ausgewiesen und verändert nicht den festen Kapitalbetrag.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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