Konsensgesellschaft
Konsensgesellschaft bezeichnet die Vorstellung eines „neuen Konsenses“ zwischen politischen Parteien und der Bevölkerung, durch den ein neuer Sozialstaat geschaffen werden soll, der die Bürger zu mehr Selbstverantwortung befähigt. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 355 ff.)
Beispiel: Politische Parteien einigen sich gemeinsam mit gesellschaftlichen Gruppen auf neue Regeln für den Sozialstaat, durch die Bürger stärker zur Eigenverantwortung verpflichtet werden sollen.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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