Konjunkturelle Defizit
- Andreas Armster

- 17. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Das konjunkturelle Defizit ist der Teil eines staatlichen Haushaltsdefizits, der durch eine wirtschaftliche Abschwächung entsteht. Ursache sind sinkende Steuereinnahmen und steigende Ausgaben, z. B. für Arbeitslosigkeit. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 120)
Beispiel: In einer Rezession zahlen Unternehmen weniger Gewerbesteuer und gleichzeitig steigen die Ausgaben für Arbeitslosengeld. Das daraus entstehende Defizit ist ein konjunkturelles Defizit.
Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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