Konditionierende Variablen
- Andreas Armster

- 25. Jan.
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Konditionierende Variablen sind bereits bekannte Merkmale der Elemente einer Stichprobe, die genutzt werden, um den Zusammenhang zwischen Stichprobenausfall und den interessierenden Variablen zu erklären. Durch das Konditionieren auf diese Variablen kann man annehmen, dass Stichprobenausfälle innerhalb der so gebildeten Teilgruppen unabhängig von den Zielvariablen sind. (vgl. Behr/Rohwer 2018, S. 99 ff.)
Beispiel: Das Geschlecht oder die Altersgruppe in einer Umfrage: Wenn bekannt ist, dass sich die Teilnahmebereitschaft zwischen Altersgruppen unterscheidet, kann man die Auswertung nach Altersgruppen getrennt vornehmen, um Verzerrungen durch Stichprobenausfälle zu reduzieren.
Behr, A.; Rohwer, G. (2018): Grundwissen Induktive Statistik mit Aufgaben, Klausuren und Lösungen. München: UVK Verlag



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