Komponentenansatz
Der Komponentenansatz (Component Accounting bzw. Component Approach) schreibt nach IAS 16 vor, einen Vermögenswert in seine wesentlichen Bestandteile aufzuteilen, wenn diese unterschiedliche Nutzungsdauern haben. Die einzelnen Komponenten werden dann getrennt bilanziert und entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsdauer abgeschrieben. Dies ist insbesondere bei Großanlagen von Bedeutung. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 133)
Beispiel: Ein Unternehmen kauft eine Produktionsanlage für 1.000.000 €. Davon entfallen 800.000 € auf die Grundanlage mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren und 200.000 € auf ein wesentliches Bauteil mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren. Nach dem Komponentenansatz werden beide Bestandteile getrennt abgeschrieben: 80.000 € bzw. 40.000 € pro Jahr.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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