Kommunismus
Kommunismus bezeichnet politisch-ökonomische Vorstellungen, die eine Gleichheit der Menschen in ihren Lebensbedingungen und gemeinsames Eigentum an den Produktionsmitteln fordern. Karl Marx und Friedrich Engels entwickelten den Kommunismus zu einer politischen Ideologie, die im 20. Jahrhundert insbesondere in der Sowjetunion und anderen Staaten umgesetzt werden sollte. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 350)
Beispiel: In einem kommunistischen Wirtschaftssystem gehören beispielsweise Fabriken nicht einzelnen privaten Unternehmern, sondern der Gemeinschaft bzw. dem Staat. Die Produktionsmittel sollen gemeinsam genutzt werden, während die wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Menschen möglichst gleich gestaltet werden.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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