Kommunalobligationen
Kommunalobligationen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Realkreditinstituten aufgrund von Darlehen an kommunale Körperschaften, z. B. Gemeinden, ausgegeben werden. Sie sind mündelsicher. Ihre Sicherheit beruht neben den zugrunde liegenden Darlehen auch auf der Leistungskraft und Steuerkraft der öffentlichen Körperschaften. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 350)
Beispiel: Eine Bank vergibt ein Darlehen von 10 Mio. € an eine Gemeinde, damit diese beispielsweise eine neue Schule bauen kann. Zur Finanzierung gibt die Bank anschließend Kommunalobligationen über 10 Mio. € aus. Anleger kaufen diese festverzinslichen Wertpapiere und erhalten dafür Zinsen. Die Sicherheit der Anlage wird unter anderem durch die Leistungskraft und Steuerkraft der Gemeinde gestützt.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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