Klimaschutzverträge
- Andreas Armster

- 31. Jan.
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Klimaschutzverträge sind staatliche Förderverträge mit Unternehmen, bei denen der Staat über einen festen Zeitraum die Mehrkosten einer klimafreundlichen Produktion ausgleicht, um Investitionen in klimaneutrale Technologien wirtschaftlich tragfähig zu machen und Carbon Leakage zu verhindern. (vgl. Linnemann 2024, S. 309 ff.)
Beispiel: Ein Stahlunternehmen schließt einen Klimaschutzvertrag mit dem Staat ab und erhält über 15 Jahre eine Ausgleichszahlung, um die höheren Kosten der wasserstoffbasierten, CO₂-armen Stahlproduktion im Vergleich zur konventionellen Hochofenroute zu decken.
Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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