Klimapolitik
Die Klimapolitik bezeichnet politische Maßnahmen, die darauf abzielen, gefährliche Klimaveränderungen zu vermeiden bzw. deren Folgen zu begrenzen. Sie entwickelte sich als Ausweitung der Umweltpolitik und beruht insbesondere auf dem Vorsorgeprinzip: Auch wenn wissenschaftliche Unsicherheiten bestehen, sollen bei drohenden schwerwiegenden Schäden kostenwirksame Maßnahmen nicht aufgeschoben werden. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 346 f.)
Beispiel: Der Staat führt Maßnahmen ein, um den Ausstoß von CO₂ und anderen Treibhausgasen zu verringern, beispielsweise indem Unternehmen ihre Emissionen reduzieren müssen. Ziel ist es, eine weitere Erwärmung der Erde zu begrenzen. Die Quelle unterscheidet dabei zwischen Mitigation (Vermeidung bzw. Verringerung des Klimawandels) und Adaptation (Anpassung an den unvermeidlichen Klimawandel).
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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