Klassische Finanzierungstheorie
- Andreas Armster

- 5. Jan.
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Die klassische Finanzierungstheorie betrachtet die Finanzierung eines Unternehmens vor allem aus güterwirtschaftlicher Sicht. Das heißt, der Fokus liegt auf den Güterströmen – von Beschaffung über Produktion bis Absatz – und die Finanzierung wird als Hilfsfunktion gesehen, die dafür sorgt, dass genug Kapital bereitgestellt wird, um den Güterstrom aufrechtzuerhalten. Dabei sollen Investitionen ermöglicht und ein finanzielles Gleichgewicht gesichert werden. Die Finanzierung dient also primär der Deckung des Kapitalbedarfs und der Sicherung der fortlaufenden Geschäftstätigkeit. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 256 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen benötigt Geld, um Rohstoffe für die Produktion zu kaufen. Die Finanzierung dafür (z. B. Bankkredit) wird nach klassischer Sicht als Hilfsfunktion gesehen, damit der Produktionsprozess starten und die Güter hergestellt werden können.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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