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Klassenvertrag

24. Aug.
1 Min. Lesezeit

Der Klassenvertrag ist eine Unterrichtsmethode, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam verbindliche Regeln für ein gutes Miteinander entwickeln und vereinbaren. Zunächst formulieren sie eigene wichtige Verhaltensregeln, diskutieren diese in Gruppen und einigen sich anschließend im Plenum auf einige gemeinsame Regeln. Diese werden auf einem Plakat festgehalten und im Klassenraum sichtbar aufgehängt. (vgl. Thömmes 2026, S. 20)


Beispiel: Die Schülerinnen und Schüler überlegen zunächst jeweils fünf Regeln, die ihnen für die Klassengemeinschaft wichtig sind. In Kleingruppen werden die Vorschläge diskutiert und jeweils zwei Regeln ausgewählt. Im Plenum einigt sich die Klasse beispielsweise auf die Regel: „Wir sagen uns offen und ehrlich die Meinung, weil wir Respekt voreinander haben.“ Die vereinbarten Regeln werden anschließend auf einem Plakat festgehalten und von allen Schülerinnen und Schülern unterschrieben.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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