Kilokostenmethode
Die Kilokostenmethode ist ein Verfahren zur groben Kostenschätzung, bei dem die voraussichtlichen Projektkosten mithilfe eines einfachen Leistungsindikators (z. B. Quadratmeter, Kubikmeter, Meter Länge) und eines erfahrungsbasierten Kostensatzes pro Einheit schnell überschlägig berechnet werden. (vgl. Pechtl 2014, S. 132)
Beispiel: Ein Bauunternehmen soll kurzfristig ein Angebot für eine neue Lagerhalle abgeben. Aus früheren Projekten weiß es, dass der Bau durchschnittlich 450 € pro Quadratmeter kostet. Bei einer geplanten Hallengröße von 2.000 m² schätzt das Unternehmen die Gesamtkosten grob auf 900.000 € (2.000 × 450 €) und nutzt diesen Wert als erste Kalkulationsbasis im Rahmen der Kilokostenmethode.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




Kommentare