Kerninflationsrate
Die Kerninflationsrate misst die Preissteigerung ohne stark schwankende oder staatlich regulierte Preise (z. B. Energie, Lebensmittel, Tickets). Sie zeigt die langfristige Inflationstendenz stabiler als die allgemeine Inflationsrate. (vgl. Kulessa 2018, S. 172 f.)
Beispiel: Steigen die Preise für Benzin und Obst wegen eines heißen Sommers stark an, erhöht sich die allgemeine Inflationsrate kurzfristig. Die Kerninflationsrate bleibt jedoch weitgehend unverändert, da solche Preisschwankungen nicht berücksichtigt werden.
Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft




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