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Keilstrategie

Die Keilstrategie ist eine Veränderungsstrategie im Change Management, bei der der Wandel von der mittleren Managementebene ausgeht und sich sowohl nach oben zur Führungsspitze als auch nach unten zur Basis ausbreitet. Sie wird eingesetzt, um Widerstände zwischen den Ebenen zu überwinden, da das mittlere Management häufig mit den Herausforderungen und Bedürfnissen beider Seiten vertraut ist und somit als Vermittler fungieren kann. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 565 ff.)


Beispiel: In einem Unternehmen soll ein neues Projektmanagement-Tool eingeführt werden. Das mittlere Management startet den Wandel, weil es sowohl die Anforderungen der Geschäftsleitung (Effizienzsteigerung, Kostensenkung) als auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden (benutzerfreundliche Oberfläche, geringerer Administrationsaufwand) kennt. Die mittlere Ebene schult zunächst ihre Teams, berichtet Erfolge nach oben und überzeugt so auch die Unternehmensleitung, das Tool unternehmensweit einzuführen.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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