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Kaufkraftparitätentheorie

Die Kaufkraftparitätentheorie besagt, dass Wechselkurse langfristig so angepasst werden, dass die Preise für gleiche Güter in verschiedenen Ländern (umgerechnet in eine Währung) gleich sind. Steigt die Inflation im Inland stärker als im Ausland, wertet die Inlandswährung entsprechend ab, damit die Preisunterschiede ausgeglichen werden. Kurzfristig spielt die absolute Kaufkraftparität selten eine Rolle, da viele Güter nicht handelbar sind und Transportkosten sowie Handelshemmnisse den Preisabgleich erschweren. (vgl. Kulessa 2018, S. 235 f.)


Beispiel: Wenn die Inflation in Deutschland 3 % beträgt und in den USA nur 1 %, wertet der Euro gegenüber dem US-Dollar langfristig etwa um 2 % ab, damit die Preise für vergleichbare Waren in beiden Ländern ähnlich bleiben.


Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft

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