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Kaufkraftinzidenz

Kaufkraftinzidenz bezeichnet die monetäre Verteilungswirkung von Steuern und staatlichen Ausgaben und fragt, wem Kaufkraft entzogen (durch Steuern) und wem Kaufkraft zugeführt wird (durch Transfers oder Ausgaben). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 223 f.)


Beispiel: Eine Arbeitnehmerin zahlt Einkommensteuer und hat dadurch weniger Geld zur Verfügung, während ein anderer Haushalt durch staatliche Transferzahlungen wie Kindergeld mehr Geld ausgeben kann. Die Kaufkraftinzidenz zeigt somit, wessen Kaufkraft durch Steuern gemindert und wessen Kaufkraft durch staatliche Ausgaben erhöht wird.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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