Kassenobligationen
- Andreas Armster

- 23. Jan.
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Kassenobligationen sind festverzinsliche, mittelfristige Staatsschuldtitel (meist 3–5 Jahre), die der öffentliche Sektor vor allem bei Kreditinstituten platziert, häufig mit Lombardfähigkeit (als Sicherheit bei der Zentralbank beleihbar). (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 377)
Beispiel: Ein Bundesland gibt Kassenobligationen über 100 Mio. € mit 4-jähriger Laufzeit und 2 % Zinsen aus, die von Banken gezeichnet werden, um einen kurzfristigen Finanzierungsbedarf des Haushalts zu decken.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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