Kassenmittelintensität
- Andreas Armster

- vor 1 Tag
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Die Kassenmittelintensität ist eine Vermögensstrukturkennzahl und gibt den Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen eines Unternehmens an. Sie zeigt, wie hoch der Bestand an Bargeld, Bankguthaben und Schecks im Verhältnis zum gesamten Vermögen ist und gibt damit Aufschluss über die kurzfristige Liquidität am Bilanzstichtag. Eine hohe Kassenmittelintensität erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit, Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können, kann aber gleichzeitig die Rentabilität verringern, da liquide Mittel in der Regel geringe Erträge bringen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 490 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über ein Gesamtvermögen von 1.000.000 € und hält liquide Mittel in Höhe von 150.000 €. Die Kassenmittelintensität beträgt damit 150.000 ÷ 1.000.000 = 0,15 bzw. 15 %. Das bedeutet, dass 15 % des Vermögens sofort verfügbar sind, um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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