Karl Schiller
Karl Schiller (1911–1994) war ein deutscher Wirtschaftspolitiker und Bundeswirtschaftsminister. Er prägte die moderne deutsche Wirtschaftspolitik, indem er marktwirtschaftliche Prinzipien mit den Ideen des Keynesianismus verband und das Konzept der wirtschaftlichen Globalsteuerung entwickelte. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 536 f.)
Beispiel: Als Bundeswirtschaftsminister setzte Karl Schiller Maßnahmen ein, mit denen der Staat die Wirtschaft durch Steuerpolitik und Ausgabenpolitik beeinflussen sollte, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Dadurch wollte er wirtschaftliche Krisen verhindern und die soziale Marktwirtschaft stärken.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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